Fendt - Landtechnik

Auf dieser Seite erhalten Sie einen kurzen Überblick über:

 

Fendt Pflanzenschutztechnik

Fendt Gründlandtechnik

Fendt Agrobil S

Fendt Katana Maishäcksler

Fendt Rund- und Quaderballenpressen

Fendt Mähdrescher

Pflanzenschutztechnik

Grünlandtechnik

Fendt auf dem Wege zum "Full-Liner".

 

Durch Übernahme der mittelfränkischen Firma Fella (Lauf-Nürnberg) durch den Agco-Konzern im Jahre 2011, verfügte Agco über bekannte deutsche Grünlandtechnik.

 

Zur Agritechnica 2015 wurde diese Technik erstmals in den Farben von Fendt (und MF) präsentiert und erweitert inzwischen das Programm von Fendt.

 

Durch die Übernahme der Grünlandsparte der Firma Lely durch Agco im März 2017 konnte abermals das Sortiment erweitert werden.

 

Der Ladewagen vom Typ "VarioLiner" welcher auf der Agritechnica 2015 präsentiert wurde und damals in Zusammenarbeit mit der TU-Dresden und der Maschinenfabrik Stolpe entwickelt wurde, erreichte keine Serienreife. 

 

Stattdessen wurden die bereits am Markt bewährten Kombi-Ladewägen von Lely im Sortiment von Fendt aufgenommen als "Fendt-Tigo".

Agrobil - S

Mit dem Agrobil S realisierte Fendt ein universelles Allrad-Transportfahrzeug welches auf LKW - Niveau mit gefederten Achsen besonders bei Trocknungsanlagen, Maschinenringen und Großbetrieben zum Einsatz kommen sollte.

 

Im ersten Datenblatt wird der Agrobil mit Dreizylindermotor, 50/55 PS beworben und einer max. Geschwindigkeit von 50Kmh, das Fahrzeug mit angegebenen 3,5 To. Leergewicht und zulässigen 7,5 To. gesamt war damit sicherlich nicht zu stark ausgelegt. Kurz darauf wird bereits die Version mit 80 PS Vierzylinder und 62Kmh beworben, das Leergewicht stieg auf gut 4 Tonnen (ohne Zubehör) die Nutzlast auf gut 5 Tonnen, später sogar 6 Tonnen.

 

Durch verschiedenstes optionales Zubehör sollte das Einsatzspektrum des Agrobil bestmöglich vergrößert werden.

 

Am meisten durfte wohl die Pick-Up zur Aufnahme von Gras, Heu und Stroh verwendung gefunden haben, zur Grünfutterernte konnte diese um einen hydraulischen Messerbalken erweitert werden, mähen und laden in einem Arbeitsgang wurde somit ermöglicht. Von Mengele wurde ein einreihiger Maishäcksler zugeliefert.

 

Um das Fahrzeug für anfallenden Transportarbeiten anzupassen konnte der Aufbau mit einer Erweiterung zum "Trockenfutteraufbau" ergänzt werden, ein Ladevolumen von 30m³ war somit möglich, mit Häckselgut-Aufbau immerhin noch 11,5m³.

 

Durch Anbau eines Streuwerkes im Fahrzeugheck konnte der Agrobil als Miststreuer verwendet werden.

 

Als weiteres Zubehör ist in den Prospekten folgendes zu sehen bzw. zum Teil nur erwähnt und

vermutlich auch selten nur verkauft:

 

- Auslegemulcher mit Absauganlage (z.B. zur Grünstreifenpflege)

- Rüben-Pick-Up zur Aufnahme von Zuckerrüben (6 To. Ladeleistung in 5 Minuten)

- Schlegelfeldhäcksler

- Scheibenradhäcksler

- Kipper-Aufbau

- Güllefaß (Tank zum Aufsetzen auf Ladefläche)

- Kunstdüngerstreuer bis 12m Arbeitsbreite

- Pflanzenschutzspritze mit bis zu 20m Arbeitsbreite

 

Die Stückzahlen des Agrobil blieben jedoch überschaubar. Nachdem Fendt die Produktion des Agrobil einstellte, baute die Firma Rhein-Bayern noch "ähnliche" Fahrzeuge    jedoch auf LKW-Fahrgestellen unter dem Namen "Agrobil" weiter, diese hatten die Pick-Up jedoch gezogen im Fahrzeugheck verbaut.

    

Scheinbar wurde zumindest ein Basisfahrzeug des Agrobil an die Firma Mengele geliefert, die Papiere zum Fahrzeug sind auf den Hersteller "Fendt" ausgestellt. Mengele wiederum lieferte die Anbau-Maishäcksler für den Agrobil-S.

Bilder u. Ausrüstung

Fendt Katana - Maishäcksler

Rund- und Quaderballenpressen

Fendt - Mähdrescher

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