Hobby

Im folgenden finden Sie ein paar Informationen rund um mein Hobby Fendt-Traktoren, als auch über meine eigenen Oldtimer, gespickt mit ein paar technischen und historischen Informationen über die jeweiligen Typen.

Wie kommt man dazu, sich der Marke Fendt zu verschreiben?!

 

Wenn man auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufwächst, ist es selbstverständlich, täglich mit landwirtschaftlichen Maschinen bei allen erdenklichen Arbeiten konfrontiert zu werden. Von klein auf übten Traktoren auf mich - wie wohl auf die meisten Kinder - eine große Faszination aus. Wer will schon in den Kindergarten, wenn man zuhause den tollsten Abenteuerspielplatz hat, Tiere, Felder, Wälder, Maschinen.

 

Während auf dem heimischen Betrieb Eicher (siehe unten) und IHC (553/856XLA) treue dienste verrichteten, hatte mein Großvater auf seinem Betrieb zur selbigen Zeit ausschließlich Fendt-Traktoren im Einsatz und dies in einer langen Historie ab 1955 seit erstmalig ein F24W angeschafft wurde. Gegen Ende der 1980ger Jahre war neben diversen Farmern (2S, 3S, 108S, 108Sa, 307LSA) auch ein Farmer 311LSA vorhanden welcher auf mich große Faszination ausübte, später folgte diesem ein Favorit 512C.

 

Der regelmäßige Besuch der Fendt Feldtage oder regionalen Praxisvorführen, Neuheiten-Vorstellungen beim Händler oder Vorführmaschinen dürfen nicht gänzlich unerwähnt bleiben, diese Eindrücke begeisterten natürlich in der Kindheit und Jugend zusätzlich.

 

Als am elterlichen Betrieb im Jahre 1994 ein IHC 553 ersetzt werden musste, viel auch hier erstmalig die Wahl auf Fendt... ein junger gebrauchter Farmer 307LSA mit wenigen Betriebsstunden wurde angeschafft. Über viele Jahre und tausende Stunden, leistete der Farmer absolut zuverlässige Arbeit bis er 2007 schweren Herzens gegen einen Farmer 307Ci ersetzt wurde. Auch der inzwischen über 10 Jahre alte Ci verrichtet seine Arbeiten als Allrounder, Pflege- und Frontladermaschine bislang tadellos.

 

Der eigene Fuhrpark

 

1998

Im Alter von 14 Jahren war mein größter Wunsch, ein eigener Rasentraktor.

Vehement wurde diese Anschaffung von meinem Vater blockiert mit der schwachen Begründung ... "es sind keine Rasenflächen zum mähen vorhanden" ...

 

Um die seelischen Qualen und Enttäuschungen des Juniors zu lindern, wurde als Kompromiss die Anschaffung eines Oldtimer-Traktors vorgeschlagen. Natürlich konnte die Wahl nur auf einen Fendt-Schlepper fallen. 

Nach kurzer Suche wurde ein Dieselross F12GH gefunden, erworben und einsatzbereit gemacht. 

 

2000

Zufällig wurde in einer Scheune in der Gegend ein Dieselross F24LB in traurigen Zustand ausfindig gemacht.

Vom hart erarbeiteten Azubi-Lohn konnte der 24ger erworben werden und diente folgend als Bastelobjekt. Der Schlepper wurde zerlegt, optisch überarbeitet und die Technik zur Funktionsfähigkeit instandgesetzt.

 

2008

Nachdem der F24LB in 8 Jahren mangels Aufgaben insgesamt keine 30 Betriebsstunden leistete und einfach zu schade war, um als Lückenfüller in der Maschinenhalle zu dienen, wurde er schweren Herzens verkauft.

 

Kurz nach Verkauf des F24 wurde im Bekanntenkreis dafür ein Favorit 3S mit knapp 10.000 Betriebsstunden angeboten. Mit 9.5er Bereifung ausgerüstet konnte der Schlepper zumindest kleinere Pflegearbeiten im Ackerbau, insbesondere in Reihenkulturen übernehmen und die eckige Bauform gefiel in Gedenken an o.g. Vorgänger sofort.

Eine Überarbeitung der Maschine wurde damals grundlegend für die Zukunft angedacht.

 

2010..."so einer muss es sein"

Jeder Sammler dürfte es kennen ... diese eine Maschine, die Mann irgendwann einfach haben "muss".

Bei mir war dies ein großer Favorit S mit MWM 226 Sechszylinder, Allrad, Druckluftbremse, keine Kabine....

 

Nach einigen glücklosen Besichtigungen wurde im ca. 450km entfernten Lörrach im Schwarzwald ein Fendt Favorit 611S gefunden, welcher von einem Händler ausgelobt wurde. Nach einem längeren Telefonat und vielversprechender Maschinenbeschreibung wurde die Reise angetreten und der Schlepper letztendlich gekauft.

Nach allen bisherigen ernüchternden Besichtigungen sollte doch diese Maschine eine gute Restaurationsbasis bieten .... ein Irrglaube wie sich später nach und nach zeigen sollte.

 
2011

Der Favorit 3S wurde dank schmaler Bereifung als Aushilfe für Pflegearbeiten herangezogen oder auch im Kartoffelanbau am Dammformer verwendet. Mit der Zeit wurden Anbaugeräte erneuert und somit zu groß für den Schlepper. Auch der Dammformer war für den Favorit 3 S eigentlich eine Hausnummer zu groß. Nachdem absehbar war, dass die Überarbeitung des 611S ein größeres Kapitel werden würde und eine Überarbeitung des Favorit 3S unzweckmäßig wäre, wurde die Maschine verkauft.

 

2012 - 2014

Die Überarbeitung des Favorit 611 S läuft weiter ... neben Familie, Beruf, Weiterbildung und Landwirtschaft geht es zwangsläufig in immer kleineren Schritten voran.

 

August 2015

Am meisten Freude bereitet das Hobby "Oldtimer", wenn mit den Maschinen zumindest noch kleine Aufgaben verrichtet werden können. Für den kleinsten Vertreter der Dieselross-Baureihe, den FL114 mit Zweitakt-Diesel wird es schon schwer eine Aufgabe zu finden ...

 

Der FL114 wurde im August 2015 in der Oberpfalz nähe Grafenwöhr zum Verkauf angeboten.

Nachdem das Rösslein "nur" gut 110km von Zuhause entfernt stand, wurde es schnell besichtigt.

Bereits am Folgetag konnte der 114er dank tatkräftiger Unterstützung meines Vaters in die neue Heimat geholt werden.

 

November 2015 ... nicht noch einer...

Der Favorit 3 Allrad in runder Bauform kann sicherlich als erster Serien-Allrad und Spitze der Produktpalette Mitte der 60ger als Meilenstein in der Historie von Fendt angesehen werden. Ein nicht mehr alltäglicher Traktor welcher bei Sammlern und Oldtimerfreunden inzwischen sehr begehrt ist.

 

Im November 2015 wurde der Favorit 3 Allrad mit in Niederbayern zum Verkauf angeboten.Die Ausstattung war ansprechend, das Fahrzeug sowieso.

Zum Glück konnte ich meine Frau zu einem spontanen Ausflug in die unweit gelegene Dreiflüssestadt Passau überreden, der Besichtigungsort lag wie zufällig am Wege.

Wenige Tage später konnte auch der Favorit 3 Allrad die Reise auf Mittelfranken antreten.

Nachdem der Schlepper bereits über eine hydr. Gerätebetätigung am Frontlader verfügte, musste nur eine Euro-Aufnahme nachgerüstet werden. Der Schlepper wird nun ab und an für leichtere Frontladerarbeiten gerne herangezogen.

 

August 2017..."nur mal ansehen..."

Auf einem Motorradausflug ins Berchtesgadener-Land konnte sich die Besichtigung eines frühen Vertreters der Dieselross F15 Baureihe einrichten lassen.... "nur mal ansehen".

 

Aus dem geplanten "nur mal ansehen" wurde schnell ein "nur mal Probefahren" gefolgt von einer harten Preisverhandlung um rein Interessehalber "nur mal einen Preis zu wissen". Letztendlich wurde daraus ein "ich komm in ein paar Tagen zum abholen".

 

Der 415er Einzylinder hatte es mir dann doch angetan.

 

Mai - Juli 2018 ... "auf einem Bein steht man schlecht..."

Ein Dieselross F15 im Originalzustand und grauer Lackierung konnte nach über 30 Jahren aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. Der Motor hatte durch zwei Frostschäden und einen mechanischen Schaden starke Schäden erlitten.

 

Ein F15H6 von 1955 konnte als Ersatzteilträger mit neuwertigem Motorblock ergattert werden.

Fendt Dieselross F12GH

Fendt F12 GH

Bj. 1953

 

Motor:

MWM KD 12 E

1 Zylinder - wassergekühlt

Wirbelkammer

850ccm mit 12 PS

 

Getriebe: 

Fendt 6v / 2r

 

Sonstiges: 

Hydraulik (Typ 60.3) ab 1961

Unser F12 gehört seit gut 20 Jahren zur Familie. Damals aus Sammlerhand übernommen, wurde der F12 nach ein paar kleineren Reparaturen und neuer Bereifung wieder zugelassen und für kleinere Ausfahrten, zur Feldkontrolle, und Brauchtumsveranstaltungen verwendet.

 

Leider wurde die Nutzung des F12 in den letzten Jahren dramatisch weniger, er steht aktuell aufgebockt in der Halle und verlangt nach einer neuen Zylinderkopfdichtung .... kommt Zeit ....

 

Historie der F12 GH / HL:

Die Ansätze zur Entwicklung eines modernen Kleinschleppers liefen bereits in den frühen 1950ger Jahren an.

Wie dem unten angefügten Bericht zu entnehmen ist wurden erste Versuche mit einem 8PS Schlepper vollzogen welche nicht zufrieden stellten. Der zweite Versuchsschlepper verfügte über 10PS, welche ebenso noch nicht zufrieden stellten. Erst ein Versuchsfahrzeug mit 12PS konnte die angestrebten Aufgaben erfüllen und bot dazu noch Leistungsreserven.

 

Das Ergebnis dieser Entwicklung war somit das wassergekühlte Dieselross F12GH welches ab 1952 die Modellpalette von Fendt nach unten abrundete.

Nachdem neue luftgekühlte Motoren stark im Trend lagen, wurde bereits im Folgejahr mit dem F12HL optional eine luftgekühlte Modellvariante angeboten. Der erste Fendt Geräteträger vom Typ F12GT wurde wiederum auf Basis des Dieselross F12HL realisiert.

 

Die beiden Modelle des F12 erfreuten sich guter Nachfrage, somit konnten bis 1958 insgesamt gut 15800 Traktoren dieser Baumuster abgesetzt werden. Bevor das Modell "Fix1" grundlegend auf Basis des F12 gefertigt wurde, wurden wenige Modelle des F12 als Typ HLX mit zusätzlichen Kriechganggetriebe gefertigt.

 

Ebenso fertigte Fendt speziell für die 12PS Baureihe die Hydraulikanlage vom Typ 60.3 welche bei überschaubarer Stückzahl von Schleppern nachgerüstet wurde.

ZF - Lenkgetriebe 80gd2 im F12GH / HL (nicht GT!)

Achtung - über die Bauzeit der F12 sind Detailänderungen möglich

Simmerring Fingerhebelwelle A22*32*7

Lagerung Lenkspindel unten / oben je 13 Kugeln 1/4 Zoll auf Lenkschnecke u. Laufring jeweils laufend.

(ACHTUNG bei Abnahme des Laufringes fallen die Kugeln sofort raus!)

2x Lagerbuchsen aus Messing zur Führung der Fingerhebelwelle (Original nicht mehr erhältlich)

Im "Mantelrohr" (Rohr zum Lenkrad hoch) ist oben nochmals ein Lager für die Lenkspindel eingebaut

Ölfüllung SAE 90 durch Vierkantschraube (Angabe lt. Datenblatt Fendt - KEIN FETT!)

Lenkgetriebe in Position "Geradeaus" ohne Lenkstange mit Stellschraube am Deckel einstellen

Kabel für Hupe führt durch den Verschlussdeckel (unten) durch die Welle nach oben - bei defekten Hupenknopf kann Wasser in das Lenkgetriebe eindringen

F12GH Prospekt

Holzmodell F12GH

Fendt Dieselross Fl 114

Fendt Dieselross FL 114/2

Bj. 1959 (Nr. 467)

 

Motor:

ILO DL661 (2 Takt-Diesel)

1 Zylinder mit 12 PS

660ccm / luftgekühlt

 

Getriebe:

ZF A4 mit 6v/2R

 

Sonstiges:

Bauzeit 57-59

Serie 468 Stück + 2 Versuch

 

Beim Vorbesitzer durfte der FL114 gut 25 Jahre die wenigen anfallenden Arbeiten rund um Haus und Garten übernehmen sowie mit einem kleinen Anhänger Brennholz transportieren. Mit Segen vom TÜV wurde die Maschine zulassungsfrei mit 6kmh bzw. genauer gesagt laut Dokumenten nach Fahrversuch mit stolzen 4,7kmh bewegt. Im Laufe der Zeit muss beim Vorbesitzer diese Sperrung scheinbar abhanden kommen sein =)

 

Die letzte Zeit fristete der 114er abgestellt im Garten unter einer Plane bis er verkauft wurde.

Bei Übernahme hatte der FL114 noch die Erstbereifung aufgezogen.

 

Der FL114 hat inzwischen ein paar kleinere Reparaturen erhalten und ist grundlegen Betriebsbereit, eine komplette Überarbeitung soll nicht erfolgen.

 

Historie der FL114

Das Pony unter den Rössern....wurde erst gegen Ende der 1950ger Jahre zur Motorisierung von Klein- und Kleistbetrieben vorgestellt. Mit einem kleinen, leichten, vielseitigen und insbesondere günstigen Schlepper sollte dieses Projekt einen Erfolg einfahren.

 

Der FL114 war das Ergebnis dieses Projektes, als leichter Tragschlepper mit Diesel-Zweitakter und fester Ackerschiene bzw. auf Wunsch auch per Handpumpe bedienten Hubwerk.

 

Zu dieser Zeit war der Markt jedoch bereits regelrecht überschwemmt mit Klein- und Kleinstschleppern diverser Hersteller und Bauarten, auch die Diesel-Zweitakter konnten in den leichten Vierradtraktoren nicht wirklich überzeugen. Nach 468 in Serie gefertigten 114ern wurde der Typ eingestellt.

 

Der FL114 unterscheidet sich sowohl in Leistung und Fahrverhalten deutlich vom F12GH.

Aufgrund des sehr kleinen Schwunges des 114 und der geringen Gewichts hat er ein sehr eigenes Verhalten.

 

Weitere Infos über das Dieselross FL114 finden Sie in der Kategorie "Besondere Fendt 1"

 

Austausch Kühlergehäuse wegen gebrochenen Ölstutzen

Holzmodell FL114

Fendt Dieselross F15

Historie über die Baureihe Dieselross F15

Gegen Ende des Jahres 1949 wurde das Dieselross F15 als neues Modell der mittleren Leistungsklasse von Fendt eingeführt, zeitgleich wurde das Ende der Verdampfer-Generation eingeleitet und die Produktion des F18H endete.

 

Die ersten 110 Einheiten des Dieselross F15 wurden mit dem MWM KD215E Motor ausgerüstet welcher seine Leistung an ein ZF-A12 Getriebe ableitete.

 

Sowohl Motor und Getriebe wurden bereits zu diesem Zeitpunkt von den Zulieferern weiterentwickelt und modernisiert. Ab Baunummer 111 wurde das Dieselross F15 mit dem MWM KDW415E Motor ausgerüstet.

Während der 215E Vorkammer-Motor noch ohne Spaltölfilter und ohne Ölversorgung im Zylinderkopf auskommen musste (was eine regelmäßige Schmierung der Kipphebel per Hand erforderlich machte) wurde dies beim Wirbelkammermotor 415E aufgerüstet.

 

Ein elektrischer Anlasser des Motors gehörte zur damaligen Zeit übrigens noch grundlegend zur Sonderausstattung!

Bei Einbau einer elektrischen Startanlage wurde die Maschine mit einer elektrischen Anlage auf 12V ausgerüstet, ohne Anlasser wurden die Maschinen nur mit 6V Lichtanlage ausgestattet. Blinker und Warnblinkanlage waren damals noch nicht vorgesehen und wurden zumeist nachgerüstet.

 

Das ZF-A12 Getriebe war bereits einer Vorkriegsentwicklung von ZF entsprungen und fand ebenso in den Dieselrössern F22VZ und F25 Verwendung und natürlich bei diversen weiteren Schlepperherstellern der damaligen Zeit ... Konfektionsschlepperbau eben. Nachdem das A12 Getriebe in weitaus größeren Maschinen mit über 25PS verwendet wurde, war es für den F15 überdimensioniert und bei passender Wartung grundlegend unverwüstlich.

 

Das ZF-A12 Getriebe wurde bereits damals von ZF je nach Wunsch ausgerüstet.

Die einfachste Variante des ZF A-12 verfügte neben der automatischen Differentialsperre via Gleitsteinen nur über ein einziges Bremspedal, somit keine Lenkbremse. Diese Version wurde bei Fendt in Serie nicht verwendet.

Um die Schlepper bei schwierigen Bedingungen auf Kurs halten zu können, war gerade bei diesen kleinen und eher leichten Schleppern die Lenkbremse zwingend nötig. Im Dieselross F15 fand somit ein ZF-A12 Getriebe mit automatischer Differentialsperre und Einzelradbremse verwendung, wobei die Bremse über Bowdenzüge betätigt wurde.

 

Nachdem die Bauart der Differentialsperre nicht vollends überzeugte und um mit dem technischen Standard der Zeit etwas Schritt zu halten, wurde das ZF-A12 Getriebe vom Hersteller überarbeitet und folgend als ZF-A12 P vermarktet. Insbesondere verfügte das neue ZF-A12 P eben über eine Differentialsperre mit Fußpedal sowie eine Bremse welche über Bremsgestänge betätigt wurde.

 

Die Gangzahl betrug in beiden Varianten 4V/1R, eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 17km/h wurde erreicht.

Optional konnte hier bereits ein Vorschaltgetriebe geordert werden ,welches neben einer Verdoppelung der Gangzahl eine Höchstgeschwindigkeit nahe der 25km/h ermöglichte - diese Ausstattung ist natürlich sehr selten.

Bedingt durch die verschiedenen Motor- und Getriebevarianten, der zusätzlichen optionalen Ausstattung und der laufenden Weiterentwicklung und Detailverbesserung gibt es somit gerade von den frühen 15er Dieselrössern unterschiedlichste Kombinationen.

 

Die unten gezeigten Prospektbilder zeigen ganz frühe Vertreter des F15, hierbei wurde die Motorhaube noch mittels vier Spannern befestigt. Es dürfte sich hierbei jedoch eher um ein Versuchsmuster gehandelt haben.

 

Sowohl vom Modell F15 und auch F25 mit ZF-A12 Getriebe wurden 1950 noch wenige Exemplare in grauer Farbgebung ausgeliefert. Nach diversen Gesprächen mit fachkundigen Fendt-Freunden und wie einige bekannte gut erhaltene Fahrzeuge im Originalzustand belegen, lässt sich kein fixes Datum oder keine spezielle Fahrgestellnummer für den Wechsel von grau auf grün ermitteln.

 

Man könnte gerade so meinen, es wurde verwendet was eben vorhanden war.

 

Erwähnenswert am Rande ... 

Bei den frühen Modellen der Serie wurden extra Buchstabe und Zahlen (F15) angefertigt und an der Front der Motorhaube aufgeschraubt oder vernietet. Im Laufe des Jahres 1950 wurde die Typenbezeichnung dann in die Haube eingearbeitet und farblich abgehoben.

 

Bereits nach nur 811 gefertigten Dieselross F15 wurde dieser Bautyp zu Gunsten des Nachfolgers F15G schon im Laufe des Jahres 1950 eingestellt. Das Dieselross F15G verfügte weiterhin über einen MWM Motor vom Typ KDW 415E, wurde jedoch mit einem von Fendt selbst gebauten Getriebe ausgerüstet.

 

Wenn sich auch die Konstruktion des Fendt-Getriebes technisch am ZF-A12 Getriebe anlehnte, war grundlegend eine höhere Endgeschwindigkeit realisiert worden.

 

Fendt Dieselross F 15

Bj. 1950 (Nr. 198)

 

Motor:

MWM KDW 415

1 Zylinder mit 15 PS

1178ccm / wassergekühlt

 

Getriebe:

ZF A12 mit 4v/1R

automatische Diff.Sperre

 

Sonstiges:

Bauzeit 1949/50 gesamt 811 Stück

 

Aus dem schönen Oberbayern, genauer genommen aus der Grenzregion zu Tirol, hat es einen F15 nach Mittelfranken verschlagen.

 

Über die Historie der Maschine muss noch grundlegend geforscht werden. Es ist nur soviel Bekannt, dass der Schlepper vor einigen Jahren ins oberbayerische Grenzgebiet wechselte, vorher im Münchner Raum beheimatet war. Fraglich ist auch ob der Schlepper überhaupt im grünen Farbton richtig gekleidet ist, oder ob er nicht noch eine graue Maschine war.

 

Der Schlepper verfügt über einen originalen elektrischen Anlasser ab Werk welcher noch über eine Klemmung am Motor befestigt ist, dazu hatte die Maschine einen Messerbalken von welchem leider nur der zum Riementrieb umgebaute Antrieb vorhanden ist. Nachdem die Maschine original über einen elektrischen Anlasser verfügte, war bereits eine 12V Beleuchtungsanlage verbaut. Mit der Seriennummer 198 handelt es sich somit um einen "frühen" Vertreter der 15er Baureihe.

Fendt Dieselross F 15

Bj. 1950 (Nr. 675)

 

Motor:

MWM KDW 415

1 Zylinder mit 15 PS

1178ccm / wassergekühlt

 

Getriebe:

ZF A12P mit 4v/1R

Differentialsperre per Pedal

 

Sonstiges:

Bauzeit 1949/50 gesamt 811 Stück

Und noch ein F15 ... diesmal jedoch im Originalzustand und grau!

 

Auch dieser F15 ist Baujahr 1950, verfügt jedoch bereits über das ZF-A-12P Getriebe welches als "Weiterentwicklung" eine Differentialsperre bedient via Fußpedal hat sowie eine Bedienung der Bremsen über Gestänge (nicht Bowdenzüge wie beim obigen).

 

Elektrischer Anlasser, Messerbalken und eine Wasserpumpe ohne Fettbüchse sondern mit Schmiernippel runden die Ausstattung ab ... die originale Kühlerdecke und Handkurbel sind ebenso noch vorhanden. Der Guss des Motorblocks bzw. Kupplungsglocke sind bereits im Vergleich "zum grünen" bereits abgeändert um einen direkten Anbau des Anlassers wie üblich zu ermöglichen. Beim "grünen" F15 ist der Anlasser noch über Klemmbügel am Motorblock gehalten.

 

Die Maschine wurde ab 1950 auf einem Betrieb im Landkreis Augsburg eingesetzt und in den 1980ger Jahren aufgrund eines vermuteten Motorschadens außer Betrieb genommen. Einen Frostschaden hatte der graue 15er bereits in der Vorzeit erlitten, dieser wurde repariert.

 

Leider hat nicht nur die Standzeit über mehrere Jahrzehnte dem Material zugesetzt, auch sind verschiedene Frostschäden vorhanden. Eine Bestandsaufnahme läuft derzeit um den Aufwand einer Überarbeitung abschätzen zu können...

Fendt Favorit 3 Allrad

Fendt Favorit 3 Allrad

FWA 150/7 - S

Bj. 1966

 

Motor

MWM 210,5V wassergekühlt

4 Zylinder Vorkammer

52 PS aus 2976ccm

 

Getriebe / Vorderachse

ZF A 16 III

ZF GLA 2552

 

 

Der Favorit 3 wurde 1966 als Vorführmaschine der Baywa eingesetzt bevor er in den nächsten Jahrzehnten auf verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben Verwendung fand.

 

Vor auch gut über 20 Jahren wurde der Favorit 3 von einem Privatmann erworben welcher ein gutes Auge auf die Maschine hatte und diese für die Bewirtschaftung von vier Hektar Wald verwendete.

Der Schlepper wurde umfassend abgedichtet, die Bremsen in der Fachwerkstatt revidiert.

Als der Motor versehentlich heiß gefahren wurde, wurde er sofort zur Prüfung in die Fachwerkstatt gegeben welche Köpfe und Block plante, die Laufgarnituren noch für brauchbar einstuft.

 

Ein Baas-Frontlader der eigentlich zu kleinen "2er Bauserie" wurde nachgerüstet, die Schwinge dürfte sogar ab Werk über die Aufnahme der hydr. Gerätebetätigung verfügen was zu dieser Zeit und in dieser Baugröße sehr selten war. Die Konsolen für den Frontlader wurden selbst gefertigt und auch die Schwinge hat zahlreiche Modifikationen und Verstärkungen erhalten. Die Euro-Aufnahme wurde von uns nachgerüstet.

 

Auch der Favorit 3 befindet sich leider in keinen optischen Originalzustand mehr, er wurde halbwegs brauchbar

neu lackiert, die Kotflügel zudem mit Unterbodenschutz vorsorglich behandelt.

 

Heute präsentiert der Favorit 3 sich in altersentsprechenden einsatzbereiten Zustand, er ist mit Sicherheit kein restauriertes Schmuckstück aber dafür noch ein zuverlässiges Arbeitstier welches zumindest ab und an mit dem Frontlader zum Einsatz kommt.

Der Blechkrümmer war bei Übernahme sehr desolat und wurde notdürftig instandgesetzt, ein Guss-Ersatzteil liegt bereits parat, die Vorförderpumpe und das Thermostat wurden ersetzt, die Kotflügel vorne massiv ausgerichtet und die Aufnahmen an der Achse dafür repariert.

 

Historie Favorit 3

Redet man heute über die Spitzenmodelle von Fendt, unterhält man sich über die Baureihe Vario 1000 im Leistungssegment zwischen 4-500 PS. Auch bei den meistverkauften Traktoren der letzten Jahre befindet man sich noch im Leistungssegment über 200 PS.

 

Blickt man mit Basis dieser Daten auf das Jahr 1963 zurück, könnte man fast über die 52PS des Favorit 3 schmunzeln, aber weit gefehlt.

 

Der Favorit 3 löste ab 1963 die Typen Favorit 1+2 ab und war somit das neue Spitzenmodell im Hause Fendt.

Erstmalig wurde mit dem Favorit 3 das neue Leistungssegment über 50PS erschlossen und erstmalig auch auf einen Vierzylindermotor gesetzt, ebenso konnte mit dem Favorit 3 erstmalig auch optional Allradantrieb geordert werden. Kurzum, der Favorit 3 war, ist und bleibt ein Meilenstein in der Fendt-Geschichte.

 

Heute ist der Favorit 3 Allrad sowie das kleinere Modell in ebenso "runder" Bauform, der Farmer 3S ein absolut gesuchter Traktor der nicht alltäglich anzutreffen ist und sich großer Beliebtheit erfreut.

 

Sonstiges 

Schnellgang, Baas-Frontlader mit hydr. Gerätebetätigung, Euroaufnahme und Einhebelsteuerung, hydraulische Lenkung

 

Mehr über den Favorit 3 Allrad finden Sie in der Kategorie "Besondere Fendt 1"

 

Grundreinigung / Kotflügel ausrichten

Prospekte Favorit 3 Allrad

Holzmodell Favorit 3 Allrad

Fendt Favorit 611 S Allrad

Favorit 611 S Allrad

FWA 182

Bj. 1976

 

Motor:

MWM D226-6

6 Zylinder - wassergekühlt

Direkteinspritzung
Hubraum - 6240ccm

105 PS

 

Getriebe / Vorderachse

ZF-T 3312

ZF - APL 3052

                                                

 

Zusatzhubzylinder

Druckluftanlage

Frontgewichte

 

Groß, stark, formschön ... die Großschlepper der Favorit Baureihe aus den frühen 1970ger Jahren, genau so eine Maschine musste es werden. (mehr über die Baureihe unter Favorit-Spezial)

 

Der Favorit 611 S wurde im Jahre 1976 gefertigt, somit im letzten Produktionsjahr der Favorit-S Baureihe und bereits mit dem neu bezeichneten T3312 Getriebe. Seine erste Arbeitsstelle fand der 611er nahe Würzburg in Unterfranken, in dieser Region sollte die Maschine folgend auch auf zwei weiteren Betrieben für gut 30 Jahre im Einsatz bleiben, bevor er 2006 über die Baywa in den Schwarzwald verkauft wurde. Nach diesem Gastspiel im südwestlichsten Teil Baden-Württembergs wurde er 2010 zurück ins Frankenland geholt.

 

Leider hatte der Schlepper wesentlich mehr Mängel als erwartet, seit 2010 mussten diverse Arbeiten an allen möglichen Komponenten erfolgen.

 

- Motor umfassend überholt (Zylinderköpfe revidiert, Pleuel+Hauptlager, Büchsen, Kolben usw.)

- Bremsen überholt

- Getriebe Eingangswelle- und Hohlwelle erneuert sowie Getriebe umfassend abgedichtet

- Druckluftanlage überarbeitet inkl. neuen Kompressor

- Bereifung hinten erneuert

- Vorderachse teils neu gelagert und abgedichtet

- Überarbeitung der Blechteile

- sehr viele weitere Arbeiten ...                                               

 

Prospekt Favorit 611 S

Bilder des Leidensweges ...

Holzmodell Favorit 611SA

Fendt Favorit

Für die Junglandwirte der 80ger Jahre war dies der passende Großschlepper - so auch für mich =)

 

Eicher Königstiger 1 (3007)

Eicher Königstiger 3007

beste Qualität aus Bayern

Bj. 1969

 

Motor:

Eicher EDK 3 Zylinder

45PS aus 2944ccm

ESP Kugelfischer

 

Getriebe:

ZF-A210-III

Schnellgang

 

Messerbalken

Baas Frontlader

 

Der Eicher ist ein Erbstück aus Familienbesitz und seit über 25 Jahren ein treuer Helfer auf unserem Betrieb.

Nach etlichen Jahren im Freien durch Witterungsschäden- und Vandalismus stark gekennzeichnet, wurde der Eicher übernommen und in Betriebsbereitschaft versetzt. Die damalige Rettung hat der Eicher sicherlich seinem zugehörigen Baas-Frontlader zu verdanken.

 

Mit Messerbalken und Ladewagen ausgerüstet sorgte der Eicher für täglichen Nachschub an Grünfutter um das Milchvieh zu versorgen. In der Heuwerbung lief die Maschine gerne vor dem Schwader oder Heuwender aber auch am Kreiselmäher wenn Obstgärten gemäht werden mussten. Im Ackerbau war der Eicher unverzichtbar am Hagedorn-Wisent Kartoffelvollernter und auch am Mineraldüngerstreuer konnte er bei Bedarf aushelfen.

Bis um die Jahrtausendwende erledigte er zudem alle anfallenden Frontladerarbeiten.

 

Der Zahn der Zeit hatte den Eicher weiterhin zugesetzt, im Jahr 2006 stand die Wahl unausweichlich zwischen Ersatzbeschaffung oder restaurieren. Nachdem man einen treuen Helfer nicht undankbar einfach gehen lassen kann, war die Wahl schnell getroffen.

 

Aufwändig mit großer Unterstützung eines sehr guten Freundes wurde der Eicher im Jahr 2006 weitgehend überarbeitet sowohl optisch als auch technisch, da eine Revision des Motors unumgänglich war.

In den Folgejahren musste die Bereifung der Hinterachse erneuert werden und mit viel Glück konnte aus einem alten Lagerbestand ein neues unbenutztes Lenkgetriebe ausfindig gemacht werden, welches umgehend verbaut wurde.

 

Heute hat der Eicher keine seiner früheren Aufgaben mehr zu bewältigen.

Dank Seitenschaltung und deshalb einmalig guten Aufstieg, ist der Eicher heute unverzichtbarer Helfer im Forst und leistet jährlich einige Stunden vor der Seilwinde oder am Holzspalter.

Ehemalige Arbeitstiere ....

Dieselross F15H6b

Fendt Dieselross F 15H6b

Bj. 1955

 

Motor:

MWM KDW 415

1 Zylinder mit 15 PS

1178ccm / wassergekühlt

 

Getriebe:

Fendt 6V/2R (Doppel-H)

 

 

 

 

 

Der F15H6b wurde von mir als Ersatzteilträger im Juli 2018 angeschafft.

 

Der H6 verweilte viele Jahre mit Frostschaden im Hinterhof einer Landmaschinenwerkstatt.

Vor etlichen Jahren hatten die damaligen Azubis der Firma sich um das Dieselross bemüht um diesen zu retten.

Durch Glück konnte auf einen nagelneuen Motorblock Bj. 1950 aus dem ehemaligen Lagerbestand von HELA-Aulendorf zurückgegriffen werden. Nachdem der Schlepper betriebsbereit war wurde er abermals für Jahre weggestellt, bis die Firma aufgelöst wurde und geräumt werden musste.

 

Durch Zufall bin ich auf das Ross mit Doppel-H-Getriebe gestoßen und konnte diesen erwerben.

Nachdem das Fahrzeug in betriebsbereitem Zustand war, war er eigentlich zu schade als Teileträger, der Motor wurde jedoch für das graue 15er Dieselross benötigt.

 

Der Zufall hilft dem H6 abermals weiter, ein bekannter Fendt-Freund wird den H6b mit einem übrigen seiner MWM Einzylinder wieder komplettieren.

Dieselross F24LB

Dieselross F24LB

Bj 1955

 

Motor:

MWM AKD 112Z

2 Zylinder

Luftgekühlt

Direkteinspritzung

Hubraum 1810ccm

24 PS

 

Getriebe:

Fendt 6v/2r

 

Messerbalken, Hydraulik

 

2000 erworben (Scheunenfund)

2008 verkauft

 

Der F24LB wurde 1955 als erster Traktor und Neumaschine auf einem damals mittelständischen Familienbetrieb angeschafft um die mühevollen täglichen Arbeiten unter Einsatz von Kühen und Pferden zu erleichtern und zu rationalisieren. Mit Messerbalken und Hydraulik ausgerüstet konnte die Maschine vielseitig verwendet werden.

 

Die Motorisierung der Landwirtschaft und auch der Bevölkerung war 1955 natürlich schon längst angelaufen, aber noch lange hatte nicht jeder Betrieb einen Traktor bzw. jede Familie einen PKW oder Motorrad.

Der F24LB wurde daher auch zu täglichen Besorgungsfahrten genutzt sogar der Weg zum sonntäglichen Kirchenbesuch wurde mit der ganzen Familie damit zurückgelegt. Erzählungen nach wurden sogar ein paar mal Patienten ins wenige Kilometer entfernte Krankenhaus gefahren, wenn es dringlich war und kein anderes Transportmittel greifbar war... so war das in den 50ger Jahren eben, man war sehr froh über die Maschine.

 

In den späteren Jahren gesellten sich noch ein Farmer 2 und ein Farmer 2d zum Fuhrpark dieses Betriebes, der F24L wurde ins zweite und dritte Glied geschoben und abgemeldet, nur für das festfahren von Silage wurde er noch verwendet, bis die Standzeiten immer länger wurden. Die vielen Arbeitsjahre und Stunden gingen natürlich auch am F24L nicht spurlos vorüber...

 

Nachdem die Maschine (wie oben kurz erwähnt) von mir übernommen wurde, wurde die Maschine technisch wie optisch überarbeitet - soweit das diese grundlegend Einsatzbereit war. Wirkliche Verwendung war jedoch für den F24L leider nicht vorhanden.

 

Heute ist der F24 im Eigentum eines Bekannten, dort verrichtet er sehr wenige Stunden im Jahr am Holzspalter oder der Kreissäge und ist somit "gut aufgehoben".

Fendt Favorit 3S (FW165)

Favorit 3 S

Bj. 1969

 

Motor:

MWM 225-4

4 Zylinder

wassergekühlt

Direkteinspritzung

Hubraum 3400ccm

62 PS

 

Getriebe: ZF (ZP)

Hydr. Lenkung, Verdeck

 

2008 erworben

2011 verkauft

Der Favorit 3S wurde 1969 auf einem mittelständischen Betrieb als Hauptschlepper angeschafft.

Er verrichtete dort in vielen Stunden die anfallenden schwereren Arbeiten, vor dem Pflug, Egge, Maishäcksler etc., bis in den frühen 80ger Jahren eine Mannheimer Allradmaschine diesen Posten übernahm und der Favorit 3S als Pflegeschlepper fungierte. Folgend wurde durch weitere Neuanschaffungen auch dieser Posten neu vergeben und der Favorit 3S diente als Hofschlepper.

 

Die letzte Ewigkeit war der Favorit für die Futterversorgung der Milchkühe und des Jungviehs zuständig und hatte dazu einen Futterkamm angebaut.

 

Die annähernd 10.000 Betriebsstunden waren bis dato nicht spurlos an der Maschine vorüber gezogen, wenn auch optisch in schönen Zustand, der Technik spürte man es an ... aber ... der Favorit 3S leistete dennoch bei Bedarf pflichtbewusst seine wenigen Stunden als zweiter Pflegeschlepper, bis eben die Anbaugeräte zu groß wurden.

 

Er wurde an einem Privatmann verkauft wo er für die private Brennholzversorgung dienen sollte...

International 353 / IHC

IHC 353

Bj. 1969

 

Motor:

IHC-D155 Motor

3 Zylinder Wassergekühlt

34 PS aus 2536ccm

 

Getriebe:

IHC Agriomatic 8+2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein zuverlässiger kleiner Helfer der noch keine 5000 Sunden gelaufen hatte und in wunderschönem Originalzustand war, leider zu klein für die anstehenden Arbeiten. Der IHC wurde 2014 verkauft und verrichtet beim neuen Eigentümer die Waldarbeit.